Der neue Firefox ist da: Firefox Quantum

Er ist schnell. Richtig schnell. Gegenüber dem Firefox von vor sechs Monaten ist Firefox Quantum sogar doppelt so schnell. Er basiert auf einer generalüberholten Engine, ist mit brandneuer Technologie ausgestattet, die wir unserer Advanced Research-Gruppe abgeknöpft haben, und präsentiert sich in einem ansprechenden, neuen Design, das es dem Nutzer noch leichter macht, das zu tun, was er am liebsten möchte: auf diversen Seiten zu surfen und unzählige Tabs zu öffnen, ohne etwaige Konsequenzen befürchten zu müssen. Denn Firefox Quantum ist weniger speicherintensiv als seine Konkurrenz — und das wird Ihr Computer Ihnen danken.


Es ist das bei weitem größte Update, das wir seit dem Launch von Firefox 1.0 im Jahr 2004 veröffentlichen, und es bringt wirklich in jeder erdenklichen Hinsicht Verbesserungen. Wenn Sie Firefox Quantum installieren, bemerken Sie die Veränderungen sofort — und freuen sich sicherlich auch ordentlich darüber. Wenn Sie neugierig sind, wie uns das gelungen ist, sollten Sie jetzt auf jeden Fall weiterlesen.

Das Erste, das Ihnen beim Surfen in Firefox Quantum auffallen wird, ist die Geschwindigkeit. Testen Sie es einfach mal: Öffnen Sie ein paar Tabs und toben Sie sich aus. Dabei wird Ihnen sicherlich als nächstes die Benutzeroberfläche (UI) ins Auge stechen: Der Name des dahinterstehenden Projekts lautet Photon und es zielt darauf ab, alles an Firefox zu modernisieren, zu vereinheitlichen und dabei zugleich von der fixen neuen Engine Gebrauch zu machen. Sie vermuten richtig: Das Photon-UI selbst läuft unheimlich schnell und flüssig. Um Photon entwickeln zu können, haben unsere Nutzerforscher genau untersucht, wie Menschen im Web surfen. Wir haben uns mit der Hardware auseinandergesetzt, die bei Usern im Umlauf ist, um sicherzustellen, dass Firefox auf jedem Bildschirm gut aussieht und unabhängig vom verwendeten Gerät so funktioniert, wie er funktionieren soll. Außerdem haben unsere Designer ein System entwickelt, mit dessen Hilfe wir nicht nur mit den Spezifikationen aktueller Hardware arbeiten können, sondern auch für die Zukunft gerüstet sind. Und darüber hinaus geht auch die Integration von Pocket einen Schritt weiter, sodass nun Pocket-Empfehlungen neben den meistbesuchten Seiten angezeigt werden.

Ebenfalls mit Blick auf Nutzererfahrung und Performance in Firefox Quantum wird Google in Zukunft als Standardsuchmaschine in den USA und in Kanada eingesetzt. Bei mehr als 60 wählbaren, vorinstallierten Suchmaschinen in über 90 Sprachversionen gibt Firefox in dieser Hinsicht mehr Auswahl als jeder andere Browser.


Am Kernstück des Browsers haben wir unzählige Verbesserung vorgenommen und im Zuge dessen eine neue CSS Engine mit dem Namen Stylo eingeführt, die die heutige Hardware mit mehreren Prozessorkernen — optimiert für einen geringeren Stromverbrauch — besser ausnutzt. Effizienz ist insgesamt ein gutes Stichwort: Firefox priorisiert heute das Tab, das gerade vom Nutzer verwendet wird, um produktiver mit den wertvollen vorhandenen Systemressourcen umzugehen. All diese Neuerungen bauen auf der Multiprozess-Grundlage auf, die wir im vergangenen Juni lanciert haben. Aber damit sind wir noch längst nicht am Ziel angekommen: In diesem Blog Post erklärt David Bryant, der im letzten Jahr als erster über Projekt Quantum berichtet hat, worauf wir uns in der nächsten Zeit freuen und was wir genau tun, um die Performance Ihres Browsers weiter zu verbessern.


Sie möchten den neuen Firefox-Browser in Aktion erleben? Hier eine kleine Sneak Peak:


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Es war keine Kleinigkeit, dafür zu sorgen, dass Firefox sich schneller anfühlt, entsprechend performt und auch so aussieht. Mitarbeiter und Freiwillige in allen Teilen der Welt haben den bisher besten Firefox wahrlich in Rekordzeit geschaffen. Eine schöne Gelegenheit, einmal im Detail anzuschauen, was wir im vergangenen Jahr erreicht haben, um das möglich zu machen.

    Kommentare 1

    • Hat den mal jemand ausprobiert?

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