Project CARS 2 - Erste Infos zur KI in pCARS 2 veröffentlicht

Der Nachfolger von pCARS1 wird sich im häufig kritisierten Verhalten der KI-Piloten rundum überholt präsentieren. Slightly Mad-CEO Ian Bell verrät mehr über die Arbeit der Entwickler an diesem Bereich und verspricht nicht nur für Simracer sondern alle Gamer ein besseres Erlebnis mit der KI.


Mit Project CARS hat Slightly Mad Studios in den Augen vieler Gamer eine neue Referenz im Bereich Rennspiele und das wahrscheinlich grafisch bislang beeindruckendste Game abgeliefert. Auch im Vergleich mit den aktuellen Titeln der von Microsoft und Sony finanzierten Franchises Forza Motorsport/Forza Horizon und Gran Turismo, hat sich der britische Entwickler aus London mehr als achtlich geschlagen.


So gut und schön PCARS aber auch war und ist, hatte das Spiel einige Schwachpunkte die trotz vieler Updates nicht alle komplett ausgemerzt werden konnten. Die zuweilen überaggressive AI ärgert viele Racer noch heute. Der für Ende 2017 angekündigte Nachfolger Project CARS 2 soll insgesamt bei Release bereits ausgereifter sein, was im Umkehrschluss weniger Probleme die nachträglich behoben werden müssen


bedeutet. Die Kritik an den von der Software gesteuerten Piloten hat sich Slightly Mad Studios besonders zu Herzen genommen, wie Ian Bell erklärt.



"Das Hauptproblem bei pCARS1 bestand darin, dass die AI bei Bremsmanövern und in Kurven übereifrig darauf aus war in den Spieler hineinzufahren. In den letzten zwei Jahren haben wir einige Programmierer in Vollzeit darauf angesetzt die 'KI-Persönlichkeiten' menschlicher zu machen. Wir haben auch an dem Problem gearbeitet das bei Kontakt mit einem KI-Piloten dazu führte, dass man die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und zusammen untersteuernd abflog."


Dass sich ein Fahrzeug das von einem menschlichen Spieler gesteuert wird gerade in schwierigen Situationen anders verhält als es die Software tut, liegt laut Bell aber in der Natur der Sache. Eine perfekte KI gibt es noch nicht. "Mit KI kann man für alle erdenklichen Bedingungen noch kein perfektes Szenario kreieren. Am Ende des Tages handelt es sich um KI und nicht um Menschen. Wir haben aber das Gefühl, dass es uns gelungen ist verschiedene KI-Persönlichkeiten zu erschaffen die das menschliche Verhalten nachahmen ohne die nachteiligen Eigenschaften zu besitzen die wir zuvor programmiert haben", verspricht der CEO eine bessere Ausgangslage die nicht nur Simracer sondern alle Gamer zufriedenstellen soll.

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