Thrustmaster veröffentlichte das T-GT II Steering Wheel

Wie der Name schon vermuten lässt, ist das T-GT II ein Nachfolger des originalen T-GT, das auf dem GT Sport-Ankündigungsevent in der Copperbox 2016 enthüllt und rechtzeitig zum Spiel 2017 auf den Markt gebracht wurde.


Der erste T-GT war lange Zeit das offizielle Lenkrad nicht nur von Gran Turismo Sport, sondern auch von den FIA Certified Online Championships. Die Teilnehmer an den Live-Finalevents verwenden alle das Lenkrad, und mit der Umstellung auf Online für 2020 und 2021 verschickt Sony ein T-GT an alle Finalisten als Pflichtausrüstung für die Events. Das gilt auch für das heutige Finale der Olympic Virtual Series.


Mit all diesen hoch bewerteten Fahrern, die sich mit dem T-GT vertraut gemacht haben, konnte Thrustmaster ihr Feedback als Marktforschung nutzen. Nachdem 23.000 Stunden in die Entwicklung geflossen sind, kann Thrustmaster nun die zweite Generation des Rades auf den Markt bringen.


https://www.youtube.com/watch?v=n3KDB9xtjyw


Das T-GT II verfügt im Wesentlichen über die gleichen Technologien wie sein Vorgänger. Das bedeutet, dass es sich um ein riemengetriebenes Rad handelt, bei dem die Eingaben des Fahrers über einen Verbindungsriemen auf einen Motor übertragen werden und die Rückmeldung des Spiels auf umgekehrte Weise erfolgt.


Auch die Bedienelemente und Drehknöpfe bleiben gleich. Dazu gehört der spezielle GT-Modus, der es ermöglicht, mit den vier farbigen Drehreglern individuelle Einstellungen im Multifunktionsdisplay vorzunehmen, und der das für das Spiel einzigartige T-DFB-Kraftrückkopplungssystem hinzufügt.


Es gibt aber auch zwei neue Features. Das sind die T-DCC- und T-RTF-Funktionen, die Thrustmaster bereits in den letzten Wochen angedeutet hat.


T-DCC ist eine Abkürzung für "Drift Curve Calculation" und scheint sich auf eine Technologie zur Eingabeglättung zu beziehen. Laut Thrustmaster ermöglicht T-DCC den Spielern, ihr Driften - ob beabsichtigt oder nicht - mit einer Echtzeit-Driftberechnung zu verwalten, um "die Reaktionsfähigkeit sowohl des Rades als auch des Autos im Spiel" zu erhalten.


Das T-RTF-Feature beinhaltet ebenfalls Echtzeitberechnungen, dieses Mal von Force Feedback. Ein spezieller, eingebauter Prozessor verwaltet die Force-Feedback-Effekte, anstatt sich auf die Kommunikation mit dem Spiel zu verlassen. Thrustmaster sagt, dass dies ein Force-Feedback-Modell schafft, das weder tote Zonen noch Latenzzeiten aufweist.


Ein letztes neues Feature ist die Konstruktion des Lenkrads. T-AEC-Q bezieht sich auf einen Automobilelektronik-Standard, der von fast allen Autoherstellern weltweit verwendet wird, um sicherzustellen, dass Dinge wie das Fahrzeug-Infotainment die ziemlich raue Automobilumgebung überleben können. Die interne Elektronik des T-GT erfüllt dieselben Standards und sollte sich daher als besonders langlebig erweisen.


Sie können den neuen T-GT II zusammen mit dem T3PA-Pedalsatz für 749,99 € erwerben. Thrustmaster bietet jedoch auch die T-GT II Basis als separaten Artikel zum Preis von €449,99 an, der es den Nutzern erlaubt, ihre bestehende T-GT Felge auf die neue Servoeinheit zu tauschen, oder als Rad und Basis ohne Pedale für €649,99. Andere Add-ons, wie Shifter und die T-LCM-Pedale, sind ebenfalls kompatibel.


Spieler in Europa können das komplette Bundle ab heute abholen, Käufer in Großbritannien folgen im September, in Nordamerika ab Oktober - und der Rest der Welt wird danach folgen. Die separaten Geräte werden ab Ende 2021 erhältlich sein.


Quelle: Hardware | Thrustmaster veröffentlichte das T-GT II Steering Wheel - vRacingnews.de

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