Konsolengaming: Angriff auf Xbox und PlayStation mit der Mad Box

Noch ist es nicht viel mehr als ein kühner Plan und einige Designentwürfe, doch in Zukunft könnte es mehr Wettbewerb und eine Alternative zu Microsoft und Sony im Konsolenbereich geben. Zumindest wenn es nach Ian Bell, CEO der Slightly Mad Studios, geht. Der hat via Kurznachrichtendienst Twitter zu Beginn des neuen Jahres die "Mad Box" angekündigt.

"Was ist die Mad Box? Es ist die leistungsfähigste jemals hergestellte Konsole... also im wahrsten Sinne des Wortes 'Mad'... Ihr wollt 4k, ihr wollt VR mit 60FPS? Ihr wollt eine vollständige Engine ohne Kosten, um damit eure Spiele zu entwickeln. Hier bekommt ihr es", lautet einer der Tweets mit dem Bell einige Features nennt und für Aufmerksamkeit sorgt.

Gegenüber 'Variety.com' verriet Bell weiter, dass es sich um eine vollwertige Konsole handeln soll, so wie man es in Form der Xbox oder PlayStation von Microsoft und Sony heute kennt, und diese weltweit angeboten werden soll. Statt exklusiver Titel und besonderer Bedingungen oder Anreize für Studios, will man Entwickler für die neue Plattform dadurch gewinnen, dass diese die Madness-Engine ohne zusätzliche Kosten nutzen und die Art von Spielen entwickeln dürfen die ihnen vorschweben und der Anteil den die Firma hinter der Mad Box behält niederiger ausfällt als es derzeit bei den etablierten Schwergewichten der Fall ist.

Zeitlich ist mit dem Marktstart der neuen Konsole, für die es schon einige Investoren geben soll, jedoch erst "in ungefähr drei Jahren" zu rechnen. Angesichts der bereits mit Streamingdiensten wie Shadow und Co sich abzeichnenden Entwicklung das Gaming von der eigenen auf fremde, gegen Bezahlung gemietete Hardware zu verlagern, und der starken Konkurrenz, muss vorerst abgewartet werden wie ernst Bell das Projekt "Mad Box" ist, ob dieses tatsächlich umgesetzt und am Ende eine vollwertige Alternative zu Xbox und PlayStation geboten werden kann.

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