FANATEC: Alle Infos zur Direct Drive-Wheelbase 1 und 2 und Podium Racing wheel

Mit den neuen Direct-Drive-Wheels und -Wheelbases der Podium-Serie verspricht FANATEC allen Gamern in Rennspielen für PC, PS4 und Xbox One zukünftig ein intensiveres Fahrerlebnis das höchsten Simracing-Ansprüchen gerecht werden soll.

Verwendet wird nach Firmenangaben ein Outrunner-Motor, der "speziell für SimRacing entwickelt" wurde. Mit der Wheelbase DD1 und der Wheelbase DD2 stehen zwei Varianten zur Auswahl die viele Produktmerkmale, wie zum Beispiel die kabellose Daten- und Stromversorgung, ein OLED-Display und verbessertes Fanatec-Tuning-Menü mit fünf Voreinstellungen für verschiedene Spiele und Anwendungen als auch die Kompatibilität mit allen vorhandenen Fanatec-Lenkrädern, teilen.

Unterschiede gibt es bei der Verfügbarkeit und dem Preis und in technischer Hinsicht was die "Power" der Wheelbase betrifft. Bei der DD1 gibt FANATEC an, dass der Motor Spitzendrehmomente von 18 Nm, was vergleichbar mit dem Drehmoment von echten Rennwagen mit Servolenkung sein soll, und ein Haltedrehmoment das selbst unter voller Auslastung während eines Rennen nie unter 15 Nm liegt leistet.

Die DD2 ist leistungsstärker und wird mit einem Motor-Spitzendrehmoment 24 Nm und 18 Nm Haltedrehmoment spezifiziert. Und dann wäre da noch das erste Podium Racing Wheel welches nahtlos mit allen PS4- und PS4 Pro-Konsolen funktionieren wird. Weitere Details dazu sind derzeit aber noch nicht verfügbar. Anders sieht es hinsichtlich Preispunkt und Release bei DD1 und DD2 aus, die beide für PC und mit entsprechenden FANATEC-Lenkrädern auch mit der Xbox One funktionieren.

Während die einfache Wheelbase ab dem 30. Juli 2018 im Rahmen einer Auktion mit Mindestgebot 1 EUR vorbestellbar ist, soll die DD2 ab dem 7. Dezember 2018 für 1.499 EUR erhältlich sein. Dass FANATEC zum Verkaufsstart bei der erschwinglicheren DD1 eine etwas außergewöhnliche Aktion gewählt hat, dürfte einerseits einen gewissen Marketingeffekt, andererseits aber auch die Anzahl der tatsächlich verfügbaren Produkte als Hintergrund haben. Auch vermeidet man es einen genauen Preis angeben zu müssen und lässt die potenziellen Käufer über den Wert bestimmen.

Ablaufen soll die Auktion dabei nach dem Prinzip, dass Bieter die Summe angeben die sie bereit sind zu bezahlen und über einen Timer, der jedes Mal auf 1 Minute Restdauer zurückgesetzt wird wenn jemand ein Gebot abgegeben hat, die Auktionslänge bestimmt wird die höchstens bei einer Woche liegen soll. Derjenige Bieter dessen Gebot aktiv ist wenn der Timer abgelaufen ist, darf die DD1 zu dem selbst bestimmten Preis vorbestellen. Die Anzahl der Gebote pro Person soll nicht begrenzt sein. Angesichts der 1.499 EUR die für die DD2 verlangt werden, erscheint unter Berücksichtigung der früheren Aussagen von Thomas Jackermeier ein im Bereich von 999 bis 1.299 EUR liegender Preis für die DD1 realistisch.

Wie viele DD1 im Rahmen der Auktion erhältlich sein werden, ist noch nicht bekannt. Mit etwas Glück bietet sich die Chance die Direct-Drive-Wheelbase weit unter dem realistisch anzusetzenden späteren Preis zu erhalten.


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